YNSA
HomeHome ImpressumImpressum

Mit Schädelakupunktur Schmerzen erfolgreich behandeln!

Yamamoto Neue Schädelakupunktur kann auch Lähmungen und Sprachstörungen nach Schlaganfällen deutlich bessern.

T. Yamamoto, Th. Schockert

Eine wertvolle Ergänzung zur Behandlung des akuten apoplektischen Insultes.

Zusammenfassung:

Schlüsselwörter:
Yamamoto Neue Schädelakupunktur, Schlaganfall, stroke unit

Die Yamamoto Neue Schädelakupunktur ist eine schnell und einfach erlernbare Methode zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen und zur Therapie des akuten und chronischen Schlaganfalls, die bisherige Behandlungsschemata wertvoll ergänzt. Die Therapie sollte durch den Notarzt begonnen, während der klinischen Behandlung fortgesetzt und sich bei Bedarf über die Rehabilitationsmaßnahme hinaus bis in die hausärztliche Versorgung fortsetzen.

Dr. Toshikatsu Yamamoto, M.D., Ph.D.

Dr. Toshikatsu Yamamoto, M.D., Ph.D.

Die Yamamoto Neue Schädelakupunktur wurde 1973 erstmalig veröffentlicht und ist seitdem kontinuierlich erweitert und ergänzt worden.

Über Basispunkte werden vor allem Schmerzen und motorische Störungen des Bewegungsapparates sowie Paresen der Extremitäten behandelt.

A - unterteilt in A1 bis A7, Kopf Halswirbelsäule

B - Schulter, Hals

C - Schultergelenk, Oberarm, Ellbogen, Unterarm,
   Hand, Finger

D - LWS, Sakrum, untere Extremitäten

E - unterteilt in E1 bis E12, Thorax, Brustwirbelsäule

H - Lumbago

I - Ischias

Basispunkte

Alle Bilder stammen von Helene und Toshikatsu Yamamoto und sind zum Teil in Lehrbüchern veröffentlicht.
Yamamoto Toshihatsu, Yamamoto Helen:
Yamamoto Neue Schädelakupunktur, Verlag für ganzheitliche Medizin Dr. Erich Wühr, Bad Kötzting 2005
ISBN 3-927344-66-4

Das aktuelle Lehrbuch, Poster und die DVD von Dr. Yamamoto über YNSA
VGM-Verlag Dr. Erich Wühr, Bad Kötzting

Bauer & Wermke
Lönsweg 12
30938 Burgwedel

Telefon: +49 (5139) 9884-0
Telefax: +49 (5139) 9884-84
eMail: bauer.wermke@t-online.de
Internet: www.akupunkturbedarf.de

Innere Erkrankungen werden vornehmlich durch Nadelakupunktur der sog. Y-Punkte in der Schläfenregion behandelt. Die Y-Punkte sind seit 1980 bekannt.

Aphasiepunkte

Aphasiepunkte sind keine Y-Punkte, werden aber hier demonstriert wegen ihrer Position. Besonders interessant ist, dass die Broca-Aphasie über dem Yin-Punkt, die Wernicke-Aphasie mit dem Yang-Punkt behandelt wird.

Lu
Le
He
Pe
Gb

MP

= Lunge
= Leber
= Herz
= Pericard
= Gallenblase
= Dünndarm
= Milz-Pancreas

3E
Ma
D
Di
Ni
Bl
G

= Drei Erwärmer
= Magen
= Duodenum
= Dickdarm
= Niere
= Blase
= Gehirn

Schließlich bereichern die 1995 entdeckten Gehirn Punkte sowie Aphasiepunkte die Behandlungsmöglichkeiten des Schlaganfalls.

Die YNSA Gehirn Punkte in der Yin-Position.
Der Basalganglienpunkt liegt länglich zwischen Klein- und Großhirnpunkt und ragt noch ein wenig nach posterior über die anderen Hirnpunkte hinaus.

Dr. Yamamoto bei der Behandlung eines schlaganfallpatienten an der Universität Bonn

Dr. Yamamoto bei der Behandlung eines schlaganfallpatienten an der Universität Bonn.

YNSA Gehirn Punkte

Zwischenzeitlich hat Dr. Yamamoto weitere Somatotope entdeckt. Die Punkte verschiedener Somatotope ergänzen und verstärken sich gegenseitig. Sie können beliebig miteinander kombiniert werden.

Patienten mit apoplektischen Insulten werden über einen Zeitraum von drei Wochen bis drei Monaten täglich genadelt. U. u. kann sich die Therapiedauer um weitere Monate verlängern.

Ziel der YNSA ist die Restitutio ad integrum. Paresen und die Aphasie sollen insbesondere bei frühzeitigem Therapiebeginn vollständig zurückgebildet werden.

Bei folgenden Erkrankungen hat sich die YNSA bisher ebenfalls sehr erfolgreich gezeigt:

  • motorische Störungen jedweder Art, Hemiplegie, Paraplegie, Migräne, Trigeminusneuralgie,
  • M. Parkinson, MS, endokrine Störungen, Schwindel, Tinnitus, Aphasie, Sehstörungen, Demenz,
  • M. Alzheimer, Epilepsie, Schlaflosigkeit, Depressionen und andere psycho-neurologische Störungen.

Vergleicht man die Effizienz der Körperakupunktur mit einem Kieselstein, der in einen See geworfen wird, so ist die Schädelakupunktur vergleichbar mit einem Pflasterstein, der in einen Gartenteich geworfen wird, da die Nadelung z.B. eines Y-Punktes Einfluss auf den gesamten zugeordneten Meridian ausübt.

Je früher der Therapiebeginn, desto schneller und effektiver stellt sich der Therapieerfolg ein. Die zeitliche Distanz zwischen Insult und Therapiebeginn kann aber auch nach Monaten und Jahren noch einen erheblichen Benefit für die Patienten erwirken.

Hals- und Bauchdeckendiagnostik

Die Therapie beginnt meist mit den Basispunkten. Welche Y-Punkte zur Anwendung kommen, entscheidet der Therapeut nach Palpation diagnostischer Zonen am Hals bzw. der Bauchdecke. Die Druckempfindlichkeit eines diagnostischen Areals bildet sich bei korrekter Lage der Nadel sofort nach Nadelung des korrespondierenden Akupunkturpunktes zurück.

YNSA-Halsdiagnostikzonen
YNSA-Bauchdeckendiagnostikzonen

Die YNSA-Halsdiagnostikzonen liegen beidseits im seitlichen Halsdreieck.

Lu
Le
He
Pe
Gb

MP

= Lunge
= Leber
= Herz
= Pericard
= Gallenblase
= Dünndarm
= Milz-Pancreas

3E
Ma
D
Di
Ni
Bl
G

= Drei Erwärmer
= Magen
= Duodenum
= Dickdarm
= Niere
= Blase
= Gehirn

Hals- und Bauchdecken eignen sich somit sowohl zu diagnostischen Zwecken, als auch zur sofortigen Therapiekontrolle. Dies ist absolut neu und einzigartig in der Geschichte der Akupunktur, da jetzt die perfekte Lage der Nadel zuverlässig und schnell überprüft werden kann.

Aus ethischer Sicht sollte anhand der bisher vorliegenden Erfahrungen die YNSA Schlaganfallpatienten

nicht länger vorenthalten werden. Dazu ist eine möglichst rasche und intensive Ausbildung der ärztlichen

Kollegen erforderlich. Vordringlich erscheint dabei die Schulung aller neurologischen, internistischen

und anästhesiologischen, sowie aller im Rettungsdienst aktiven Ärztinnen und Ärzte. Ergänzend zu den im

Deutschen Ärzteblatt Nr. 17/1999 dargestellten Therapieleitlinien wird die YNSA als sofortige therapeutische

Maßnahme die Prognose des akuten Schlaganfalles entscheidend positiv beeinflussen. Bei den Patienten,

die nicht einer Lysetherapie zugeführt werden können, sollte die YNSA bereits durch den Notarzt begonnen

werden. Weiterhin muß die YNSA fester Bestandteil der Basistherapie jeder stroke unit werden. Die

Grundlagen der YNSA sind in wenigen Tagen vermittelbar. Anschließend kann jeder ärztliche Therapeut eine

effiziente Therapie durchführen. Bisher existieren Daten nur zur Therapie des Insultes über die Basispunkte.

Studien, die die Höhe der Erfolgsrate der erweiterten Therapie über Basis-, Y-, sowie Brainpunkte ausweisen,

stehen noch aus. Durch die Schädelakupunktur werden sensomotorische Defizite behandelt und alle übrigen

konventionellen Maßnahmen in ihrer Wirkung verstärkt und unterstützt. Ein Behandlungserfolg wird im

Akutfall oft schon nach wenigen Minuten sichtbar.

Statistik

Einige Statistiken beziehen sich auf Patienten, die zur Schmerzlinderung und bei Hemiplegie mit YNSA-Basispunkten behandelt wurden. Obwohl seit der Verwendung von Y-Punkten keine Statistiken erstellt wurden, ist ein noch höherer Verbesserungsgrad gewiß.

In Abbildung 1 ist die hohe Erfolgsrate bei der Schmerzlinderung deutlich zu sehen. Bei den Basispunkten A, B, C, D und E zeigt die grüne Säule eine fast vollständige Schmerzlinderung.

Die Diagramme in den Abbildungen 2, 3 und 4 zeigen einigen Statistiken, die sich auf Schlaganfall-Patienten nach der einfachen Behandlung mit YNSA-Basispunkten beziehen. Wie zu sehen ist, ist der Behandlungserfolg nicht vom Alter abhängig. Es ist wichtig, dass so bald wie möglich nach dem Schlaganfall mit der Akupunkturbehandlung begonnen wird.

Alterabhängiger Effekt von YNSA bei hemiplegischen Patienten.

Abbildung 3: Altersabhängiger Effekt von YNSA bei hemiplegischen Patienten.

YNSA-Basispunkte benützt zur Schmerzlinderung

Abbildung 1: Einsatz der YNSA-Basispunkte
zur Schmerztherapie

Zeitabhängige Ergebisse mit YNSA-Basispunkten

Verlauf

Abbildung 2: Zeitabhängige Ergebisse mit
YNSA-Basispunkten.

Kombination von YNSA-Basis-C- und YNSA-Basis-D-Punkten.

Abbildung 4: Kombination von YNSA-
Basis-C- und YNSA-Basis-D-Punkten.

YNSA-Kurse bietet Dr. Yamamoto in seiner Klinik und seinem Reha-Zentrum in Japan an. In Deutschland bietet u.a. der VGM-Verlag Bad Kötzting (www.vgm-portal.de), die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA) und die Gottfried Gutmann Akademie Hamm (www.ausbildunggutmannakademie.de) YNSA Kurse an.

Informationen über kurzfristige Teamschulung für Krankenhaus-Abteilungen und Ärzte in Reha-Kliniken unter info@schaedelakupunktur.com oder info@ynsa.net (Kontakt bitte in englischer oder deutscher Sprache)

Die YNSA-Kurse von Herrn Yamamoto sind hochinteressant. Besonders spannend und eindrucksvoll sind seine Dias und Filme, die den Therapieverlauf gelähmter Patienten bis zur vollständigen Heilung zeigen. Herr Yamamoto behandelt, lehrt und forscht mit ansteckendem Humor und Enthusiasmus!

 

Seminar 2003

Dr. T. Yamamoto und Frau mit Teilnehmern des
YNSA-Ärzteseminars Oktober 2003 in Miyazaki, Japan

Seminar 2004

Dr. T. Yamamoto und Frau mit Teilnehmern des
YNSA-Ärzteseminars Oktober 2004 in Miyazaki, Japan

Seminar 2005

Dr. T. Yamamoto mit Teilnehmern des
YNSA-Ärzteseminars Oktober 2005 in Miyazaki, Japan

 

 

Thomas Schockert, Babak Boroojerdi, Toshikatsu Yamamoto, Günter Schumpe

Erfolgreiche Behandlung von Schlaganfällen durch Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA) -
eine offene, prospektive, topometrisch kontrollierte Studie

Zusammenfassung
Der apoplektische Insult stellt nach der koronaren Herzerkrankung und den Malignomerkrankungen in Deutschland Todesursache Nummer drei dar. Wegen fehlender effizienter schulmedizinischer Behandlungskonzepte sind Schlaganfälle die häufigste Ursache von Invalidität im Alter. Rund 20 Prozent der Betroffenen versterben unmittelbar an den Folgen des Insultes. Da die Lyse-Therapie nur einem Bruchteil der betroffenen Patienten zur Verfügung steht, kann YNSA hier eine wertvolle Bereicherung der bestehenden Versorgungsstrategien darstellen. Insbesondere auch auf den möglichen volkswirtschaftlichen Nutzen der YNSA in der Schlaganfalltherapie soll in dieser Studie eingegangen werden.
Ziel der hier vorgelegten Pilotstudie war es, die Effizienz der YNSA bei der Behandlung von Schlaganfallpatienten mit Hilfe des objektiven Messverfahrens der Topometrie zu zeigen.

Methode
23 Schlaganfallpatienten wurden unmittelbar vor der YNSA neurologisch untersucht. Die Beweglichkeit eines restparetischen Armes oder Beines wurde in der Topometrie dreidimensional und objektiv dokumentiert. Nach der YNSA-Behandlung wurden die Patienten erneut neurologisch und topometrisch begutachtet. Unmittelbar nach der Therapie und 3 Wochen später wurden die Patienten über ihren subjektiven Eindruck befragt.

Ergebnisse
In der Topometrie zeigten 14 von 23 Behandelten eine deutlich bessere Beweglichkeit nach einmaliger YNSA-Behandlung. Subjektiv hielt dieser positive Effekt bis zu 17 Tage lang an. In der neurologischen Untersuchung konnte eine Verbesserung der Beweglichkeit von Arm oder Bein vor und nach Akupunktur nicht verifiziert werden.

Schlussfolgerung
Für die Behandlung des apoplektischen Insultes stehen mit Ausnahme der Lyse keine effizienten Therapien bereit. YNSA bietet eine wertvolle Bereicherung bestehender Therapiekonzepte. Patienten profitieren subjektiv und objektiv nachweisbar von YNSA. Daher sollte die einfach anzuwendende YNSA möglichst frühzeitig – zum Beispiel schon im Rettungsdienst – eingesetzt werden. Zusätzlich entstünde mit erfolgreicher YNSA-Behandlung auch ein erheblicher volkswirtschaftlicher Nutzen, etwa durch ein Wegfallen von Pflegebedürftigkeit oder Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess.

Schlüsselwörter
Yamamoto Neue Schädelakupunktur, Topometrie, Schlaganfallbehandlung

Abstract
Thomas Schockert, Babak Boroojerdi, Toshikatsu Yamamoto, Günter Schumpe

Successful treatment of stroke by Yamamoto New Scalp Acupuncture (YNSA)
An open prospective topometrically controlled study

Summary
After coronary heart disease and carcinoma diseases, apoplectic insult is the third major cause of death in Germany. Due to a lack of efficient treatment concepts in classical medicine, strokes are the most frequent cause of invalidity in old age. Twenty percent of those affected die immediately as a result of the insult. Since only a minority of patients have access to lysis therapy, YNSA can represent a valuable complement to existing treatment strategies. In particular, this study also focuses on the benefits to the national economy of YNSA in stroke therapy.
The aim of the pilot study presented here was to show the efficiency of YNSA in treating stroke patients with the aid of topometry.

Method
Twenty-three stroke patients were examined neurologically immediately prior to YNSA. The mobility of the arms or legs with residual paralysis was documented objectively by topometry in three dimensions. After YNSA treatment, the patients were assessed neurologically and topometrically once again. The patients were questioned about their subjective impressions immediately after therapy and then three weeks later.

Results
The topometric examination showed that 14 of the 23 patients displayed significantly improved mobility after a single treatment with YNSA. Subjectively, this positive effect continued for up to 17 days. In the neurological examination, it was not possible to verify an improvement in the mobility of the arm or leg before and after acupuncture.

Conclusion
With the exception of lysis, no efficient therapy is available for the treatment of apoplectic insult. YNSA represents a valuable complement to existing therapy concepts. It can be demonstrated that patients benefit subjectively and objectively from YNSA. YNSA, which is simple to apply, should therefore be employed at the earliest possible stage – for example by the emergency services. Furthermore, successful YNSA treatment would lead to considerable economic benefits, for instance by eliminating the need for nursing care and by achieving reintegration into working life.

Keywords
Yamamoto New Scalp Acupuncture, topometry, stoke treatment

Einleitung
In Deutschland ist der apoplektische Insult Todesursache Nummer drei nach der koronaren Herzerkrankung und den Malignomerkrankungen. Schlaganfälle sind die häufigste Ursache von Invalidität im Alter. Rund 20 Prozent der Betroffenen versterben unmittelbar am Ereignis des apoplektischen Insultes. 70 Prozent bleiben lebenslang körperlich eingeschränkt und sind teils auf Pflege angewiesen [11]. Die Basistherapie des akuten ischämischen Insultes sieht die Aufrechterhaltung eines hochnormalen Blutdrucks, das Offenhalten der Atemwege mit Kontrolle der Atemfunktion, die Einstellung einer Normoglykämie, die Optimierung der Herzauswurfleistung, die Senkung der Körpertemperatur, Senkung des Hirndrucks, pflegerische Massnahmen zur Aspirationsprophylaxe und Frühmobilisation vor 3.
Die Lysetherapie als einziges ursachenorientiertes schulmedizinisches Therapiekonzept steht jedoch nur einem Bruchteil der Betroffenen zur Verfügung. In einem Zeitraum von 18 Monaten wurden in Köln im Rahmen einer Studie 4032 Patienten mit der Verdachtsdiagnose „akuter Schlaganfall“ stationär aufgenommen. Von den 453 Patienten, die der akuten Lysetherapie zugewiesen wurden, erfüllten nur 100 die Kriterien für eine systemische Lyse mit rT-PA (recombinant tissue plasminogen activator). Die Kriterien sind: Symptombeginn vor weniger als drei Stunden, Alter unter achtzig Jahren, keine schwere Bewusstseinsstörung [8]. Hier stellt sich die Frage, welche Therapiemöglichkeiten den Patienten zur Verfügung stehen, die die Kriterien für eine systemische Lysetherapie nicht erfüllen. YNSA bietet hier eine wertvolle Bereicherung der Basistherapien [2,3,8,36].

YNSA wurde 1973 zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Das zum damaligen Zeitpunkt aus einem 5-Punkte-System bestehende Therapiesystem ist inzwischen durch die Entdeckung neuer Behandlungspunkte und neuer Mikrosysteme (Basis- und Y- Punkte, pubic area, Yamamoto New Chest Acupuncture) erheblich erweitert worden. Durch die diagnostischen Möglichkeiten der Bauchdecken- und Halsdiagnostik kann eine sehr individuelle, bedarfsgerechte, gezielte und effiziente Behandlung durchgeführt werden. An dieser Stelle sei auf unsere erste Studie zur Effizienz der YNSA bei Schmerzen am Bewegungsapparat hingewiesen (DZA 2/2002). Das Fazit dieser Studie ist, dass YNSA bei Schmerzen am Bewegungsapparat eine effiziente Therapie ist, die subjektiv bei 93,3% (n=104) der Behandelten eine Verbesserung erzielte. 58,5% der Behandelten erlebten eine sowohl objektiv messbare wie auch subjektiv angegebene Beschwerdelinderung bzw. Beschwerdefreiheit, welche nach einmaliger Behandlung zum Teil länger als ein Jahr lang anhielt 26 .

Fragestellung

  • Kann YNSA Paresen und Restparesen nach apoplektischen Insulten positiv beeinflussen?
  • Ist bereits nach einer einmaligen Behandlung ein solcher Effekt nachweisbar?
  • Wie lange können positive Effekte nach einmaliger Behandlung subjektiv erlebt werden?
  • Ist eine YNSA-Therapie für den Einsatz im Notarztdienst zur Behandlung akuter apoplektischer Insulte geeignet?

Methodik der Yamamoto Neuen Schädelakupunktur
Die YNSA ist eine Sonderform der traditionellen Akupunktur. Die Methode basiert auf einem Somatotop am Schädel. Vergleichbar mit der Ohr- oder Mundakupunktur projiziert sich hier der Gesamtorganismus auf ein umschriebenes Areal am Schädel. Der Bewegungsapparat ist in der Stirn-Haar-Grenze, die inneren Organe sind über Y-Punkte beidseits im Schläfenbereich repräsentiert. Die Schädelakupunktur unterscheidet ein Yin-Somatotop am vorderen Schädel sowie ein Yang-Somatotop am hinteren Schädel. Mit Hilfe der speziellen japanischen Halsdiagnostik werden über druckdolente Punkte im Halsbereich die dazugehörigen Y-Therapiepunkte im Bereich der Schläfe demaskiert. Stellvertretend für jeden Meridian gibt es am Hals einen Druckpunkt und im Bereich der Schläfe einen dazugehörigen Behandlungspunkt. Ist beispielsweise der Nierenpunkt am Hals druckdolent, wird der dazugehörige Y-Punkt in der Schläfe genadelt. Ist die Nadel im Bereich der Schläfe dann korrekt plaziert, verschwindet konsekutiv die Druckdolenz am Hals und bietet so eine sofortige Kontrolle für den korrekten Sitz der Nadel. Schwerpunktmässig brachten wir in dieser Studie zusätzlich besonders die Gehirnpunkte (Basalganglien, Cerebrum, Cerebellum) zur Anwendung. Über Druckdolenzen am Sternum und dem Processus Xiphoideus werden die behandlungsbedürftigen Gehirnpunkte demaskiert. Nach korrekter Nadelung verschwindet auch am Thorax eine zuvor palpierte Druckdolenz. Weiterhin kamen die Basispunkte im Bereich der Stirn-Haar-Grenze zum Einsatz. Hier wird jeweils das Punktum maximum einer druckdolenten Region im dazugehörigen Behandlungsareal genadelt 36,37,38,39.

Alle Patienten wurden ausnahmslos einmalig mit Nadelakupunktur behandelt. Die Nadelverweildauer betrug 5 bis 9 Minuten, jeweils solange, wie es für die Durchführung der topometrischen Kontrolle erforderlich war. Wir haben ausschliesslich sterile Einmalstahlnadeln verwendet ( 0,25 x 25 mm ).

Methoden
Ein- und Ausschlusskriterien
Teilnehmen konnten Patienten, die nach apoplektischen Insulten Paresen oder Teilparesen der Extremitäten zurückbehalten haben. Erwünscht war eine minimale Beweglichkeit von Arm oder Bein, damit die Vergleiche vor und nach Akupunktur in der Topometrie leichter ausgewertet werden konnten.
Nicht teilnehmen konnten Patienten mit sensomotorischer Aphasie oder Neglect.

Patienten
Wir untersuchten 23 Patienten (8 Frauen und 15 Männer im Alter von 38 bis 86 Jahren). Der Schlaganfall lag 18 Monate bis 11 Jahre zurück. Die Diagnose lautete bei 11 Patienten Hirninfarkt, bei 12 Patienten Hirnblutung.
Alle Personen haben vor Behandlungsbeginn nach umfassender mündlicher und schriftlicher Aufklärung ihr schriftliches Einverständnis zur Teilnahme gegeben.

Neurologische Untersuchungen
Es wurde eine neurologische Untersuchung zur Beurteilung der Motorik (Paresegrade von 0-5 nach MRC-Skala, Reflexe, Pyramidenbahnzeichen) durchgeführt. Zusätzlich wurden alle Patienten vor und nach der Schädelakupunktur nach dem motorischen Teil der NIH stroke scale (Paresen in Gesicht, Arm, Bein und Pyramidenbahnzeichen) beurteilt. Die Ergebnisse vor und nach YNSA wurden mit Hilfe eines zweiseitigen gepaarten T-Tests verglichen.

Echtzeit - Ultraschalltopometrie
Komplexe Fragestellungen in der Diagnostik sowie bei Verlaufskontrollen im Rahmen von Training, Therapie bzw. Rehabilitation erfordern den Einsatz einer objektiven, reproduzierbaren und möglichst viele Funktionsparameter erfassenden Messtechnik. Diese muß sowohl dem Gesichtspunkt der Beurteilung der Leistungsfähigkeit der einzelnen (isolierten) Gelenk-Muskeleinheit als auch der mehrgelenkiger Bewegungsabläufe Rechnung tragen. Um die geometrische Lage von Körperpunkten im Raum messtechnisch zu erfassen, wird das Messprinzip der Laufzeitvermessung TL von Ultraschallimpulsen zwischen räumlich getrennten Ultraschallsendern und Ultraschallempfängern benutzt. Multipliziert man die Laufzeit TL mit der temperaturbezogenen Schallgeschwindigkeit vt, so erhält man die vom Ultraschall zurückgelegte Weglänge W1. Misst man auf diese Weise drei Weglängen W1,2,3 eines Ultraschallsenders zu drei im Raum im festen Abstand zueinander angebrachten Ultraschallempfängern, so kann man aus diesen drei Weglängen den Ort des Senders in Bezug auf ein vorher festgelegtes Koordinatensystem (X, Y, Z) ermitteln. Um die gemessenen Werte zu überprüfen, ist ein 4. Empfänger im definierten Verhältnis zu den drei anderen Empfängern fixiert. Aus dieser 4. Redundanzmessung kann die Richtigkeit der Einzelmessung verifiziert werden. Wiederholt man die Messung innerhalb einer Messzeit mehrmals, so kann man die Sender während der Messzeit bewegen, woraus sich eine Bewegungsspur des Senders errechnet. Das Messsystem erlaubt Messfrequenzen F von 1 bis 100 Hz. Das Auflösungsvermögen bei der Messung mit dem Ultraschall-Topometer ist abhängig von der Messzeit, innerhalb der ein Messwert erfaßt wird. Diese Messwert-Erfassungszeit beträgt 1/100000 Sekunden (10 sec). Zum Vergleich: dies entspricht bei optischen Systemen einer Bildwiederholungsfrequenz von 100.000 Bildern/Sekunde oder einer Kameraverschlusszeit von 0.00001 Sekunden. In diesem Zeitraum hat sich ein Punkt mit einer Geschwindigkeit von 125 m/sec nur um einen Millimeter bewegt. Die Messgenauigkeit reicht also aus, um einen bewegten Sender mit einer Genauigkeit besser als 1 mm zu erfassen. Mit dem Topometer kann ein Messraum von mind. 5m x 4m x 3m erfaßt werden, wobei die Auflösung der einzelnen Senderimpulse unabhängig von der räumlichen Entfernung zum Empfänger ist. Da die menschlichen Körperbewegungen - mit Ausnahme einiger sportlicher Bewegungsabläufe - diese Geschwindigkeiten nie überschreiten, können die Sender an bestimmten Körperpunkten angebracht werden, um die Körperpositionen mit dieser Genauigkeit zu erfassen.
Die Ultraschallsender sind so klein dimensioniert (Durchmesser: 1 – 1.5cm, Höhe: 0.5 – 1cm, Gewicht: 2-3g), dass sie ohne Probleme an der menschlichen Körperoberfläche anzubringen sind. Die Sender beeinflussen den Bewegungsablauf einer Person nicht. Weiterhin besitzen die Sender eine weitgehend kugelsymmetrische Abstrahlung der Impulswelle (+-55 Grad), so dass Senderdrehungen um ihre Symmetrieachse keine Verfälschung der Messwerte ergeben. Es können gleichzeitig bis zu 12 Sender, die an den Probanden unterschiedlich verteilt angebracht sind, erfaßt werden. Dies reicht aus, um spezifische medizinische Probleme der Patienten aufzuzeigen, bzw. um Verbesserungen am Bewegungsapparat des Menschen durch Rehabilitationsmaßnahmen nachzuweisen. Darüber hinaus kann man mittels dieser Messdaten auch Drehmomente, Beschleunigungen, Geschwindigkeiten u.a. errechnen, die bisher als Mass für bestimmte Rehabilitationserfolge gewertet werden [26,27,28,29].

Bewertungskriterien der Topometrie

1. Haltungswinkel (WT)
Der Haltungswinkel zeigt Veränderungen in der Beweglichkeit der Patienten. In der Aufzeichnung zeigen sich Schmerzen in gestörten, das heißt nicht sinusförmigen Bewegungskurven zum Zeitpunkt der Haltungsveränderung. Gemessen wurden jeweils Winkelveränderungen der einzelnen Sender zueinander.

2. Winkelgeschwindigkeit (UW)
Die Winkelgeschwindigkeit gibt Aufschluss über die Koordinationsfähigkeit.

3. Winkelbeschleunigung (AW)
Die Winkelbeschleunigung gibt darüber Aufschluss, wieviel Kraft eine Person für eine Bewegung aufwenden muss. Die Winkelbeschleunigung steht also für Muskelkraft plus Schwerkraft. Hat sich nur die Winkelbeschleunigung verändert, kann man eine Verbesserung der Dynamik der Bewegung annehmen; diese ist jedoch für das Auge nicht sichtbar. Alleine die Messung kann eine solche positive Veränderung detektieren.
Die Messgrößen Haltungswinkel, Winkelgeschwindigkeit und Winkelbeschleunigung sind unterschiedlich zu bewerten. Diese Aussagekraft ist abhängig von der Harmonie der Bewegung und der Reproduzierbarkeit einer Bewegung.

4. Harmonie der Bewegung
Die Harmonie der Bewegung ist der Parameter mit der höchsten Aussagekraft, da eine sinusförmige, flüssige harmonische Bewegung dem, was man normal oder physiologisch nennt, am nächsten kommt.

5. Nebenbewegungen
Nebenbewegungen sind ein Ausdruck für unsichere und durch Schmerzen verzerrte Bewegungsabläufe, bzw. Bewegungen, die senkrecht zum Bewegungsablauf stehen. Die Patienten werfen beispielsweise beim Aufstehen aus dem Sitzen die Arme nach vorne, um Schwung aufzunehmen, bzw. beugen den Oberkörper unphysiologisch weit nach vorne. Oder eine Person soll eine HWS-Rotation durchführen und eine HWS-Seitbewegung tritt dann unbeabsichtigt als Nebenbewegung mit auf. Je mehr Nebenbewegungen auftreten, desto weiter sind die Patienten von einer physiologischen, harmonischen Bewegung entfernt.

6. Reproduzierbarkeit
a) Die Reproduzierbarkeit einer Bewegung entspricht der Sicherheit, mit der sich die Patienten bewegen.
b) Faktoren für eine mangelnde Reproduzierbarkeit können sein: mangelnde Kraft, mangelnde Übung, Schmerzen, Unsicherheit, kleinhirnbedingte Steuerungsproblematik 26.

Durchführung
Zwei Wochen vor Beginn der Studie fand ein Anamnese- und Aufklärungsgespräch statt.
Vor Beginn der Messungen wurden die Patienten von Boroojerdi neurologisch voruntersucht, anschließend führte Schumpe die Topometrie durch. 14 Patienten wurden von Yamamoto, 9 Patienten von Schockert behandelt. Unmittelbar nach der Akupunktur erfolgte die topometrische Kontrolle durch Schumpe. Abschließend untersuchte Boroojerdi alle Teilnehmer nochmals neurologisch.

Ergebnisse
Topometrie
In der Topometrie zeigte sich bei 14 von 23 Teilnehmern eine Verbesserung in mindestens einem der zuvor genannten Bewertungskriterien. Bei 9 Teilnehmern konnte in der Topometrie keine Veränderung der Beweglichkeit nach der Akupunkturbehandlung aufgezeichnet werden.

Absolute Winkeländerung

Das Bild zeigt exemplarisch die positive Veränderung der Motorik eines restparetischen Beines in der Topometrie vor und nach Akupunktur.

Subjektives Empfinden der Behandelten
17 von 23 Behandelten erlebten eine Verbesserung ihres Zustandes. Übereinstimmend berichteten 12 Patienten über eine Verbesserung der Beweglichkeit der betroffenen Extremitäten, ein Gefühl von Lockerung, Leichtigkeit, Abnahme von Spastik, Zugewinn an Wohlbefinden und Zunahme an Sicherheit in der Bewegung.

Im folgenden werden Äußerungen der Studienteilnehmer aus der telefonischen Nachbefragung wiedergegeben:

  • J.L.: Hatte Schwierigkeiten, einen Schuh anzuziehen, da die Zehen bei Berühren des Schuhs krallten. Das Sitzen auf der linken Seite fiel schwer. Nach der Therapie berichtet der Patient über eine Lockerung der Zehen einfacheres Anziehen des Schuhs, erleichtertes Sitzen auf der linken Gesäßhälfte und ein Gefühl von Lockerung im linken Fuß.
  • H.R.: Der Patient konnte den linken Arm vor der Therapie nicht aktiv bewegen. Unmittelbar nach der Therapie berichtet der Patient über Gefühl im linken Arm (die Beweglichkeit war topometrisch eindeutig besser). 17 Tage nach der einmaligen YNSA konnte H.R. den linken Arm ca. 45 Grad seitlich abduzieren.
  • D.K.: 16 Tage nach Therapie berichtet D.K. über eine verbesserte Beweglichkeit des linken Armes und linken Beines. Das Wohlbefinden sei insgesamt deutlich besser. D.K. wollte vor der YNSA-Therapie nie alleine gehen und traut sich jetzt, ohne Stock zu gehen.
  • U.B.: Berichtet über Erleichterung in der Beweglichkeit des linken Kniegelenkes, das Treppensteigen falle ihm deutlich leichter.
  • W.A: Der Patient berichtet über einen Zugewinn an Wohlbefinden, leichtere Beweglichkeit, sein Gehen sei sicherer geworden, insbesondere falle das Treppensteigen leichter.
  • O.L.: Berichtet, am ersten Tag nach der Therapie sehr müde gewesen zu sein. Ab dem zweiten Tag nach Therapie habe er für 14 Tage deutlich besser gehen können. Sein Wohlbefinden habe sich verbessert, insbesondere auch deutlich seine Stimmung. Ihm fiel ein erheblich verbessertes Gleichgewichtsempfinden auf. Vor der Therapie beklagte der Patient ein Druckgefühl von außen auf den Kopf, als sei eine zu enge Badekappe aufgezwungen. Dieses beengte Gefühl am Kopf ist seit der Therapie bis zum Tag der Befragung verschwunden. Nach 14 Tagen stellten sich erneut Müdigkeit und Antriebsminderung ein. Die vom Patienten erlebten Positiveffekte konnten in der Topometrie nicht verifiziert werden.
  • M.T.: 14 Tage lang empfand der Patient ein warmes Gefühl in der hemiparetischen rechten Seite. „Ich merkte zum ersten Mal wieder einmal, dass ich eine rechte Seite habe“. Die Bewegung blieb subjektiv unverändert, obwohl topometrisch eindeutig eine Verbesserung des Bewegungsablaufes dokumentiert werden konnte.
  • I.K.: Der rechte Arm konnte leichter bewegt und höher ausgestreckt werden.
  • F.M.: Die Beweglichkeit der Beine sei 14 Tage lang besser gewesen. F.M. wörtlich: „Das ist eine geniale Besserung“.
  • P.W.: Die Beweglichkeit des Beines war unmittelbar nach der Behandlung für 20-30 Minuten besser.
  • D.B.: Konnte den linken Arm vor Therapie nicht bewegen, nach der Therapie zeigte sich eine deutliche Beweglichkeit im linken Arm. Diese konnte der Patient jedoch subjektiv nicht erleben.
  • E.H.: Berichtet über deutliche Besserung beim Gehen. Es sei nun einfacher, aufrecht zu gehen.
  • H.M.: Erlebte für einen halben Tag ein Gefühl von Lockerung im linken Arm.
  • R.P.: Beklagte vor der Therapie ein Druckgefühl im betroffenen hemiparetischen Arm rechts, das nach der Therapie 2 Tage lang nicht empfunden wurde.
  • H.W.: Erlebte eine Zunahme der Beweglichkeit des betroffenen Armes und über drei Tage eine Reduktion der Spastik.
  • W.C.: Berichtet über eine Zunahme an Wohlbefinden, ein erleichtertes Gehen und ein Empfinden von Leichtigkeit.
  • G.S.: Erlebte eine deutliche Reduktion ihrer Spastik und beschreibt eine Zunahme an Wohlbefinden.

Neurologische Untersuchung und NIH stroke scale
In der neurologischen Untersuchung konnte eine Verbesserung der Beweglichkeit von Arm oder Bein vor und nach Akupunktur nicht verifiziert werden. Die NIH stroke scale zeigte für alle 4 Bereiche keine signifikante Veränderung nach der Schädelakupunktur

Diskussion
Der apoplektische Insult steht in Deutschland auf Platz drei der Todesursachenstatistik und ist weltweit die häufigste Ursache für erworbene Pfegebedürftigkeit im Alter [11,20]. Ausser der stationären Lysetherapie 1] für eine Minderheit der Betroffenen stehen ursachenorientierte und effiziente Behandlungsmethoden für Schlaganfallpatienten nicht zur Verfügung. Das Risiko einer Gehirnblutung nach der Lysetherapie liegt bei 8,8 Prozent 25]. Als wertvolle Ergänzung und Bereicherung dieser Therapiekonzepte kann YNSA ei all den Schlaganfallpatienten zur Anwendung kommen, die die Kriterien für eine Lysetherapie nicht erfüllen [8].
Die Notwendigkeit einer verbesserten Schlaganfallversorgung wird u.a. auch von Schenkel und Diener gefordert, da die Lyse nur wenigen Betroffenen zur Verfügung steht 25. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und die National Institutes of Health empfehlen zur Behandlung von Schlaganfall-Patienten Akupunktur 14,17. Weltweit wird diese Therapie bereits vielfach zur Anwendung gebracht und wegen ihrer Wirksamkeit empfohlen 4,6,9,10,13,16,19,23,35,36,37,38,39,41. Ernst und White kommen in der Wiener Medizinischen Wochenschrift zu der Schlussfolgerung, dass Akupunktur in der Schlaganfall-Rehabilitation hilfreich ist 5. Zhang sieht in der Schlaganfallbehandlung mit Akupunktur ein unverzichtbares Muss in der modernen Neurologie, da in China 90 Prozent der akupunktierten Patienten das Krankenhaus nach apoplektischem Insult lebend verlassen 40.

Pie at all legen dar, dass auch eine frühe Elektroakupunkturbehandlung beim akuten Schlaganfall die motorischen Funktionen deutlich verbessert und ebenfalls Erleichterung für die Aktivitäten des täglichen Lebens bietet 22. Kritische Stimmen merken an, die Nadelakupunktur der traditionell-chinesischen Medizin sei nicht dazu geeignet, Verbesserungen für Schlaganfall-Patienten zu erzielen 15,21,30,33,34. Insbesondere das Fehlen von sham-Akupunktur und Kontrollgruppen wird in Metaanalysen mehrfach kritisiert, der Benefit von chinesischer Nadelakupunktur zur Schlaganfallbehandlung sei bisher nicht erwiesen 30,34. Dem ist entgegenzuhalten, dass aufgrund der mangelnden Erfahrung mit sham-Akupunktur diese als nicht sicher verlässlich bewertet werden muß 24.

Obwohl die möglichst frühzeitige Behandlung mit YNSA empfohlen wird, sind selbst zehn Jahre nach Auftreten eines apoplektischen Insultes Schädelakupunktur- Behandlungen noch von erheblichem Nutzen. Eine frühe Behandlung mit YNSA liesse hoffen, dass sowohl die Sterblichkeit als auch die Folgeerkrankungen in Häufigkeit und Beschwerdegrad reduziert werden.
In China und Japan wird die Schlaganfallbehandlung mit Akupunktur so früh wie möglich begonnen. Auch Grotte postuliert einen möglichst frühzeitigen Behandlungsbeginn, beispielsweise in der Notaufnahme des Krankenhauses 9.
Ericson empfiehlt, Schlaganfallpatienten erst 2 Wochen nach dem akuten Ereignis zu akupunktieren, weil Studienergebnisse mit TCM-Nadelakupunktur daraufhin deuten, dass die Akupunktur Cerebral-Arterien öffnet und durch diese Weitstellung eine verbesserte Perfusion in Gang setzt. Bei Arterienverschlüssen wären diese Effekte hilfreich und wünschenswert. Bei der akuten Blutung sollte gerade dieser Effekt vermieden werden. Verlässliche Studien, die eine gültige Empfehlung aussprechen, wann die Behandlung von Schlaganfall-Patienten mit Akupunktur am günstigsten begonnen werden soll, liegen derzeit nicht vor 4. Die in der Literatur beschriebenen Studien zur Akupunkturbehandlung von Schlaganfall-Patienten beziehen sich ausnahmslos auf den Einsatz der traditionell-chinesischen Nadelakupunktur, Elektroakupunktur oder transcutaner elektrischer Nervenstimulation 18 und widersprechen sich in ihrer Aussage zum Teil erheblich  5,21.
Eine endgültige Beurteilung der Wirksamkeit von Akupunktur zur Schlaganfallnachbehandlung erscheint Kritikern in Metaanalysen besonders schwer, weil insbesondere Qualität und Studiendesign in der chinesischen Akupunktur bemängelt werden 30,34.
Aktuelle Studien zur Effizienz der YNSA in der Schlaganfallbehandlung liegen derzeit nicht vor. Da retrospektiv so gute Erfahrungen mit YNSA für Schlaganfall-Patienten vorliegen, haben wir aus ethischen Gründen bewusst auf sham-Akupunctur verzichtet. Verblindung und Kontrollgruppe erschienen uns aufgrund des Einsatzes der Topometrie nicht zwingend erforderlich. An dieser Stelle sei die Bedeutung der Topometrie hervorgehoben: die Topometrie erfasst Bewegungsabläufe dreidimensional und milimetergenau. In der vorliegenden Studie war die medizinische Behandlung (Yamamoto, Schockert), die technische Beobachtung mittels Topometrie und deren Auswertung (Schumpe) sowie die körperliche Untersuchung (Boroojerdi) strikt getrennt.
Zur doppelten Verblindung merke ich an: es ist schwer vorstellbar, dass der Therapeut den Patienten mit verbunden Augen behandelt und dass der Patient alle YNSA-Behandlungspunkte samt deren Wirkung auswendig kennt. Die sham-Akupunktur ist abzulehnen, da die ständige Weiterentwicklung verschiedenster Akupunktursysteme durch Neuentdeckung von Punkten nie mit absoluter Sicherheit das Vorhandensein eines Akupunkturpunktes an einer bestimmten Körperstelle ausschließt. Auch die von Streitberger entwickelte Placebo-Akupunkturnadel kam nicht zum Einsatz, weil unter Umständen bereits Akupressur oder Mikropressur 12 einen therapeutischen Positiveffekt bedingen könnte 24,31,32.
Die Soforteffekte durch YNSA deuten auf eine Überlegenheit der japanischen Schädelakupunktur gegenüber der traditionell-chinesischen Nadelakupunktur in der Schlaganfallbehandlung hin. Die von Patienten nach einmaliger YNSA beschriebenen Positiveffekte, die bis zu 17 Tage lang anhielten, und die Topometrie unterstützen diese Annahme.

Kosten
An dieser Stelle sei auf den erheblichen volkswirtschaftlichen Nutzen von YNSA hingewiesen. Der gesetzlich versicherte Schlaganfallpatient benötigt nach Angaben des Leiters der Techniker Krankenkasse Aachen für seine Versorgung in den ersten sechs Monaten seiner Erkrankung Gelder in Höhe von durchschnittlich 80.000 Euro. Wenn sich nur ein Bruchteil der Betroffenen nach YNSA wieder soweit in der Motorik verbesserte, dass etwa eine Pflegebedürftigkeit entfiele, wäre für diese Betroffenen Wertvolles geleistet. Ebenfalls volkswirtschaftlich bewerten sollte man die realistische Möglichkeit, dass eine beträchtliche Anzahl von Patienten durch YNSA wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden können. Auch Sprachstörungen können mit YNSA über die Aphasiepunkte positiv beeinflusst und behandelt werden 36,39.
Durch stationäre YNSA-Behandlungen entstünden den gesetzlichen Krankenkassen kaum Mehrkosten. Pro Behandlung werden 5-10 Nadeln verwendet, die Kosten dafür betragen derzeit maximal 1,50 Euro.
Sponsoren für eine forcierte bundesweite YNSA-Ausbildung von Ärzten werden noch gesucht.

Subjektiv haben Frauen und Männer nach nur einer einzigen YNSA über einen oft erheblichen Zugewinn an Wohlbefinden, Lebensqualität und eine Verbesserung motorischer Fähigkeiten berichtet. Selbst Patienten, bei denen ein objektiver Nachweis von verbesserter Motorik in der Topometrie nicht nachgewiesen werden konnte, profitierten subjektiv durch YNSA.
In der neurologischen Untersuchung war demgegenüber eine signifikante Veränderung nach YNSA nicht auszumachen. Aus ethischen Gründen sollten die hier vorgelegten Daten in weiteren und größeren Studien untersucht werden.

Aufgrund 30-jähriger Erfahrung mit YNSA und den weltweit übereinstimmend positiven Rückmeldungen von Therapeuten und Behandelten erscheint es sinnvoll und naheliegend, Schlaganfallpatienten auch in Europa mit YNSA adjuvant zu behandeln 6,10,23,36,37,38,39. Die Ergebnisse dieser Pilotstudie bestätigen auch retrospektive Beobachtungen von Toshikatsu Yamamoto aus dem Jahre 1983. In seinem Lehrbuch „YNSA“ beschreibt Yamamoto die Wirksamkeit der YNSA zur effizienten Therapie von Paresen nach apoplektischen Insulten 36. Da die Durchführung der Schädelakupunktur nach adäquater Ausbildung relativ einfach ist, könnte die Behandlung durch den Notarzt initiiert, im Krankenhaus und in der Rehabilitation fortgesetzt und schließlich durch die betreuenden Hausärzte weitergeführt werden.

Nach Aussage der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur in München (DÄGfA) sind derzeit alleine durch die DÄGfA 2500 Ärzte in YNSA ausgebildet. Yamamoto führt in Zusammenarbeit mit anderen Deutschen (Gottfried Gutmann Akademie, Hamm) und internationalen Fachgesellschaften ebenfalls YNSA-Ausbildungen durch. Weltweit haben sich mittlerweile tausende Ärzte zu YNSA-Therapeuten weiterbilden lassen.

Ich selbst habe mit der YNSA im Notarzt- und Bereitschaftsdienst sehr gute Erfahrungen machen können. Auch bei Patienten, die mit dem Rettungshubschrauber zur Klinik transportiert werden mussten, war YNSA problemlos einsetzbar. Da die Nadeln tangential am Schädel gestochen werden, stört selbst der vor Lärm schützende Kopfhörer den Patienten im Hubschraubertransport in keiner Weise.

Fazit
Das brachliegende Potential der YNSA sollte nun auch in Europa zügig zum Wohle von Schlaganfallpatienten eingesetzt werden.

Danksagung
Danken möchten wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich in dieser Studie als Patienten zur Verfügung gestellt haben.

Literatur

  1. Brandt T et al: Thrombolytic therapyof acute basilar artery occlusion, Stroce1996; 27: 875-881
  2. Diener HC, Hacke W: Thrombolyse beim Schlaganfall, Internist 1996; 37: 613-618
  3. Einhäuptl KM et al: Behandlung des akuten ischämischen Insultes, Deutsches Ärzteblatt 96 Heft 17 April 1999 B-868-874
  4. Erickson R: Acupuncture in Stroke Treatment, Acupuncture and Stroke Treatment,
    www.medicalacupuncture.org/acu_info/articles/stroketreatment.html
  5. Ernst E, White AR: acupuncture as an adjuvant therapy in stroke rehabilitation? Wien Med Wochenschr. 1996; 146(21-22):556-8
  6. Feely R: Yamamoto New Scalp Acupuncture, www.drfeely.com/acupuncture/scalp_faq.htm
  7. Gang: Die erfolgreiche Punktkombination 72-79, ganzheitliche Medizin, Wühr 2001
  8. Grond Martin et al: Das Kölner Modell zur Akutversorgung des Schlaganfalls Deutsches Ärzteblatt 96 Heft 17 April 1999 B-863 F
  9. Grotte LB: Stroke and acupuncture; www.drgrotte.com 2003
  10. Hegyi G.: Experience with Yamamoto New Scalp Acupuncture in Rehabilitation in Hungary. Abstract of ICMART 1998 International Medical Acupuncture Congress
  11. Herold Gerd et al.: Innere Medizin 1999, 646
  12. Heesch D: Mikropressur. Dt. Ztschr.f.Akup. 3/2002, 197-202
  13. Hu HH, Chung C et al: A randomized controlled trial on the treatment for acute partial ischemic stroke with acupuncture. Neuroepidemiology 1993;12 (2): 106-13
  14. Jacob G: Akupunkture for stroke, alternativ and complementary medicine for stroke, 9/2002
    www.holistik-online.com.
  15. Johannson BB, Haker E et al: Acupuncture and transcutaneous nerve stimulation in stroke rehabilitation: a randomizes, controoled trial. Stroke2001 Mar;32(3):707-13
  16. Johannson et al: Stroke: acupuncture improved outcome in severe hemiparesis, Neurology 1993;43 2189-92
  17. Kampik G: Propädeutik der Akupunktur, Hippokrates 1998, 276
  18. Magnusson M., Johannson K.etal: Sensory stimulation promotes normalization of postural control after stroke. Stroke 1994; 25 (6):1176-80
  19. Naeser MA, Alexander MP et al: Real versus sham acupuncture in the treatment of paralysis in acute stroke patients: a CT scan lesion site study, J Neurol Rehabil 1992; 6 (4): 164-174
  20. Nelles G, Diener HC: Prävention und Rehabilitation des Schlaganfalls im Alter, Internist43; 8: 941-948
  21. Park J, Hopwood V et al: Effectiveness of acupuncture for stroke: a systemic review. J Neurol.2001 Jul;248(7):558-63
  22. Pei J, Sun L et al: The effekt of electro-acupuncture on motor function recovery in patients with acute cerebral infaction: a randomly controlled trial; J Tradit Chin Med. 2001 Dec;21(4):270-2
  23. Raftis A: Yamamoto new scalp-acupuncture (YNSA) Raftis Chin und Cheek-Akupunktur (RCCA), YNSA und RCCA-Systeme, www.ynsa.org
  24. Ryan D: Toward improving the reliability of clinical acupuncture trials: arguments against the validity of „sham acupuncture“ as conrols. Am J Acupunct. 1999; 27(1-2): 105-9
  25. Schenkel J, Weimar C et al: Systemic thrombolysis in German stroke units, The experience from the German Stroke data bankJ neurol, Abstract Vol.250I3, 2003 320-24
  26. Schockert Thomas, Schumpe Günter, Nicolay Claudia: Effizienz der Yamamoto Neue Schädelakupunktur bei Schmerzen am Bewegungsapparat – eine offene prospektive topometrisch kontrollierte Studie; Ztschr. f. Akup. 2, 2002: 93-100
  27. Schumpe: Bewegungsmessungen von Körperpunkten und ihr Aussagewert bzgl. der Körpergelenke, VSI Berichte 882, 1991, 569 – 581
  28. Schumpe: Die Aussagekraft von Ganganalysen am Becken, Zeitschrift für Orthopädie 3, 119 1991, 306-314
  29. Schumpe, Morscher: Ganguntersuchungen und funktionelle Wirbelsäulevermessungen mittels eines neu entwickelten Echtzeit-Ultraschalltopometers (EU ST in der Orthopädie) Enke, 69 (1979)
  30. Smith LA, Moore OA et al: Assessing the evidence of effectiveness of acupuncture for stroke rehabilitation: stepped assessment of likelihood of bias, Bandolier Library;
    www.jr2.ox.ac.uk/bandolierBoth/alternat/Acstroke.html 2003
  31. Streitberger K, Kleinherz J: Introducing a placebo needle into acupuncture research. Lancet 352, 1998, 364-365
  32. Streitberger K, Kleinherz J, Martin E: Eine neue Placebo-Methode für Akupunkturstudien, Dt. Ztschr. f. Akup.2, 1999: 64-69
  33. Sze FK, Wong E et al: Does acupuncture have additional value to standard poststroke motor rehabilitation? Stroke 2002 Jan, 33 81):186-94
  34. Sze FK, Wong E et al: Does acupuncture improve motor recovery after stroke? A meta-analysis of randomized controlled trial. Stroke 2002 Nov;33(11):2604-19
  35. Wühr E: Chinesische Syndromtherapie, Ganzheitliche Medizin, Äusserer Wind 75, 2002.
  36. Yamamoto T, Yamamoto H: Yamamoto New Scalp Acupuncture, Springer Japan 1998
  37. Yamamoto T: Neue japanische Schädelakupunktur, Chun-Jo, Freiburg/Breisgau 1985
  38. Yamamoto T, Schockert T: Folgen von Schlaganfall und Schmerzen lindern, Naturarzt 8, 14f Access 2000
  39. Yamamoto T, Schockert T.: Mit Schädelakupunktur Schmerzen erfolgreich behandeln, www.ynsa.net.
  40. Zhang L: Post-Stroke Acupuncture, www.lixinacupuncture.com 2003
  41. Zou X. Wang D,: Comperative study cerebral infarktion treated with acupunktureat 6 acupoints of yang meridian and calan. Chung Hsi i Chih Ho Tsa Chih, Chin J of Modern Developments in Traditional Medicine 1990; 10 (4): 199-202

Anschriften der Verfasser

  • Dr. med. Thomas Schockert, Facharzt für Allgemeinmedizin, Akupunktur, Naturheilverfahren, Am Eisernen Kreuz 2c, 52385 Nideggen
  • Privatdozent Dr. med. Babak Boroojerdi, Neurologische Klinik der RWTH Aachen, Pauwels-Str. 30, 52074 Aachen
  • Dr. med. Toshikatsu Yamamoto, M.D., PhD. Aishinkai Yamamoto Hospital und Yamamoto Rehabilitation Clinic, Miyazaki, Japan
  • Prof. Dr. med. Dr. rer nat. Dipl. Ing. K.G. Schumpe, Orthopädische Universitätsklinik Bonn, Biomechanik/Biophysik, Sigmund-Freud-Str. 25, 53127 Bonn

 

 

Seminardatas 2011

Announcement via Telefax / eMail / Telephone

Date

Place and Instructor

Information

January 8/9

Koeln, Germany
Dr. Susanna Schreiber

IAN/YNSA
ian-med@vodafone.de

March 05

Salzburg, Austria
Dr. Schockert

Einführung in die YNSA
YNSA im Rettungsdienst
Einführung in die spagyrische Blutkristallanalyse,
thomas-schockert@gmx.net

March 19/20

Hamm, Germany
Dr. Rudolf Helling

akuforum@t-online.de

April 2

Wetzlar, Germany
Dr. Kersten, Dr. Schockert,

YNSA in der Notfallmedizin, Feuerwehr und Rettungsdienst
Daniel.Kersten@lahn-dill-kreis.de

April 09-12

Meran, Südtirol
Dr. Oskar Ausserer

www.zdn.info

April 16/17

Hannover, Germany
Dr. Fink

juergensen@aim-hannover.de

May 23-27

Miyazaki, Japan
Dr. Yamamoto

thcmkyet@gmail.com

May 31-June 1

Bad Nauheim, Germany
Dr. Yamamoto, Dr. Ogal

fz@daegfa.de

June 18

Witten, Universität Witten/Herdecke, Germany
Dr. Schockert

YNSA im Rettungsdienst
tcm@uni-wh.de

July 15-17

Grafing, Germany

Gisela Kraus gisela.kraus@facm.de

October 10-14

Miyazaki, Japan
Dr. Yamamoto

thcmkyet@gmail.com

November 14-18

Miyazaki, Japan
Dr. Yamamoto

thcmkyet@gmail.com

November 23

Köln, St. Marien-Hospital,
Germany
Dr. Schockert

YNSA im Rettungsdienst
thomas-schockert@gmx.net.

November 30

Köln, St. Marien-Hospital,
Germany
Dr. Schockert

YNSA im Rettungsdienst
thomas-schockert@gmx.net.

 

 

 

 

Seminardatas 2010

Announcement via Telefax / eMail / Telephone

Date

Place and Instructor

Organizer

January 9-10

Koeln, Germany
Dr. Yamamoto

 

March 13-14

Hamm, Germany
Dr. Yamamoto

 

April 22-24

Jena, Germany
Dr. Yamamoto

 

May 1-3

Brasil 1 St. Paulo
Dr. Yamamoto

 

May 17-21

Miyazaki, Japan
Dr. Yamamoto

H. Yamamoto Helen
Fax: +81 (985) 652637

July 16-18

Grafing, Germany
Dr. Yamamoto

 

August

Boston, USA
Dr. Yamamoto

 

October 1-3  

Hannover, Germany
Dr. Yamamoto,
Dr. Schockert

Prof. Dr. med. Matthias Fink
www.aim-hannover.de

October 11-15

Miyazaki, Japan
Dr. Yamamoto

H. Yamamoto Helen
Fax: +81 (985) 652637

November 22-26

Miyazaki, Japan
Dr. Yamamoto

H. Yamamoto Helen
Fax: +81 (985) 652637

 

 

 

 

 

Literatur:

Yamamoto T., Yamamoto, H.: Yamamoto New Scalp Acupuncture,
Axel Springer Japan Publishing Inc. 1998
ISBN 4-89589-169-0

Dr. Toshikatsu Yamamoto, M.D., Ph. D. Aishinkai
Yamamoto Hospital-Acupuncture Institite, Nichinan
Rehabilitation Clinic Miyazaki, Kyushu, Japan
 

Dr. med. Thomas Schockert, Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren
Am Eisernen Kreuz 2c, 52385 Nideggen, Tel.: +49 (2427) 90 24 24
eMail:
info@ynsa.net

 

 

 

Das aktuelle Lehrbuch und Poster von Dr. Yamamoto über YNSA, erschienen im Springer-Verlag Japan, erhalten Sie direkt über uns:

Bauer & Wermke
Lönsweg 12
30938 Burgwedel

Telefon: +49 (5139) 9884-0
Telefax: +49 (5139) 9884-84
eMail: bauer.wermke@t-online.de
Internet: www.akupunkturbedarf.de

 

 

Datenschutzbestimmung

Internet-Design (c) by EDV-Wöcherl